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Das Licht blendet mich, ein affektiertes Ebenbild
Spiegel reflektieren mein verängstigtes Selbst
Ich, in meinem eigenen Traum
Verschwommene Texturen, fixierte Punkte

Ich sehe nur mich
Und eine Armee von Kopien, eine Schar von Problemen

Die Reflektionen der Abbilder zu erkennen schwer
Gesichter aller deren die Masken tragen
Eine kalte Stille betont die Last
Es ist die Furcht entblößt zu sein

Ich sehe nur mich
Und eine Armee von Kopien, eine Schar von Problemen

Ein Laufband trägt mich der Angst näher
Doch der Vordermann blockiert die Sicht
Er dreht sich nicht um, er kämpft allein
Ich ergreife kein Wort, verlasse das Band

Ich sehe nur mich
Und eine Armee von Kopien, eine Schar von Problemen

Ich schreie mich an, verliere die Kontrolle
Geist gegen Geist, mein Verstand brennt
Und nun singen sie in Chören
Sie sprechen von meinen Leben

Doch ich will nur mich sehen.
©2008-2009 ~Dothy
:icondothy:

Author's Comments

just a little poem in german...

Comments


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:iconkestan:
Perfekter Songtext.
Liebe die 3. Strophe ... (erinnert mich an meinen täglichen Gang durch einen gewissen Tunnel) - du verbesserst dich wirklich stark.
Bin gespannt, was noch folgt!
:icondothy:
Danke!

Ja vll. werde ich ihn als Songtext nutzen und ihn somit übersetzen.

--
Vergänglich ist die Zeit, die doch so endlos scheint.

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September 25, 2008
1.1 KB

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